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Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil in Deutschland

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Unser privater Reisebericht 04/2009

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Insel Rügen


Rügen ist die größte deutsche Insel. Sie liegt vor der pommerschen Ostseeküste und gehört zu Mecklenburg-Vorpommern. Die Insel,
durch Rügendamm und Strelasundbrücke über den 2 km breiten Strelasund mit dem Festland verbunden, hat eine maximale Länge von 52 km
(von Süd nach Nord), eine maximale Breite von 41 km im Süden und eine Fläche von 926 km². Die Küste ist durch zahlreiche Meeresbuchten
(Bodden oder Wieken) sowie vorspringende Halbinseln und Landzungen äußerst stark zergliedert. Die Insel Rügen bildet zusammen mit der
Insel Hiddensee und einigen kleineren Inseln verwaltungsmäßig den Landkreis Rügen mit der Kreisstadt Bergen auf Rügen.
Weitere Städte sind Sassnitz, Putbus und Garz/Rügen. Hinzu kommen die Ostseebäder Binz, Sellin, Göhren, Baabe und Thiessow.
Rügen wird wegen seiner vielfältigen landschaftlichen Schönheiten und der langen, feinsandigen Badestrände von vielen Urlaubern besucht.*

Über die Rügenbrücke fahren wir auf die größte deutsche Insel. Es ist Karfreitag.


Rügenbrücke ist der Name der im Jahr 2007 fertig gestellten dreispurigen Hochbrücke ausschließlich für den Kraftfahrzeugverkehr zwischen der
Ortschaft Altefähr auf Rügen und der Hanse- und Weltkulturerbestadt Stralsund im Zuge der als Ortsumgehung ausgebauten Bundesstraße 96.*

Wir fahren nach Göhren und bekommen auf dem Regenbogencamp einen Stellplatz.
Glücklicherweise können wir sofort hinter einem Wall campen, der zwischen Ostsee und Campingplatz liegt. Auf diesem windstillen Platz ist ein angenehmer Aufenthalt möglich. Sofort sehen wir mal zur Ostsee!


WETTER April/2oo9: +++ wolkenloser Himmel +++ starker bis böiger, sehr kalter Ostwind +++ Temperaturen im Wind 8°C + geschützt 19°C +++


Der Samstag beginnt und noch vor dem Frühstück joggen wir zur Göhrener Seebrücke.

Nach dem Essen stehen die Fahrräder schon bereit und wir starten zu unserer Radtour, die uns heute bis Sellin führen wird.
Auf der gut angelegten Strandpromenade geht es entlang nach Baabe und von hier gleich weiter nach Sellin.



Das Ostseebad Sellin liegt östlich eines ausgedehnten Küstenhochwaldes (der Granitz) an der Verbindung zur Halbinsel Mönchgut im
Südosten Rügens. Sellin zählt neben Binz und Göhren zu den bedeutendsten Badeorten auf Rügen.

Die Fahrräder stellen wir an der ersten Gaststätte ab und machen uns zu Fuß auf den Weg nach Sellin.
Der Hinweg führt uns am Strand der Ostsee entlang,

zurück geht es über einen Berg, der den Blick auf die Seebrücke ermöglicht.

Durch den kalten Wind sind wir bald durchgefroren und fahren wieder zurück zum Wiese - Mobil.
Unser windstilles Plätzchen tut gut und bei Kaffee und Kuchen sind wir bald wieder warm. Am späten Nachmittag
spazieren wir durch Göhren und beenden den Tag nach dem Abendbrot (grillen) mit Besuch des Osterfeuers auf
dem Campingplatz.


Ostersonntag - der "Rasende Roland" bringt uns nach Binz.



Die Rügensche Kleinbahn (auch Rasender Roland genannt) ist eine Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 750 mm auf der Insel Rügen in
Mecklenburg-Vorpommern. Die dampfbetriebene Schmalspurbahn ist eine Hauptattraktion der Insel und verbindet Putbus über Binz, Sellin und
Baabe mit Göhren. Seit dem Jahr 2008 erbringt die Tochtergesellschaft Rügensche Bäderbahn (RüBB) der Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft
 Pressnitztalbahn (PRESS) aus Jöhstadt die Verkehrsleistungen.*

Schon während der Zugfahrt merken wir, wie viele Leute zu Ostern hier auf der Insel sind. Der Zug ist sehr gut besetzt,
alle Sitzplätze sind schnell besetzt, die Stehplätze nehmen von Station zu Station ab ... dann erreichen wir Binz und
spazieren durch den Ort.

Etwas abseits versuchen wir nicht so belebte Straßen zu finden ...


Immer wieder kommt der kleine Hunger :o)

Auf dem Rückweg können wir Rügen wieder in vollen Zügen genießen!

Ein schlechter Beigeschmack bleibt nach dem Binz - Besuch:
- die Toilettenbenutzung kostet min. 0,50€, selbst der Kauf eines Eis berechtigt nicht zur kostenlosen Toilettenbenutzung

Am Abend testen wir unsere Neuanschaffung. Alles klappt bestens, es schmeckt wunderbar!


Ostermontag.

Frühstück gibt es mutig vor dem Mobil in der ersten Sonne und dann wollen wir los.

Ralswiek werden wir uns ansehen und den Kreidefelsen. Das Kap Arkona steht auch noch auf unserer Liste...


In Ralswiek werden seit 1993 alljährlich auf einer Naturbühne die Störtebeker-Festspiele veranstaltet; in den Jahren 1959–1961 und 1980–1981
an gleicher Stelle die Dramatische Ballade „Klaus Störtebeker“ von Kurt Barthel.*

In Ralswiek wird an der Kulisse der Festspiele gebaut, wir können durch den Bauzaun sehen und fahren aber
bald schon weiter. Unser Ziel ist Hagen, der große Parkplatz an der Stubbenkammer.



Über einen insgesamt etwa 11 km langen Hochuferweg, der von Sassnitz bis nach Lohme führt, oder vom 3 km entfernten Großparkplatz in Hagen
(Ortsteil der Gemeinde Lohme) erreicht man das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl, in dessen eingezäuntes Gelände der Königsstuhl im Jahr 2004
 einbezogen wurde. Das heißt, der Königsstuhl ist Bestandteil der kostenpflichtigen Ausstellung. Die schmalen aber wuchtigen Granitstufen, die zu
dem 200 m² großen Plateau auf dem Königsstuhl führen, liegen direkt über einem vermutlich bronzezeitlichen Hügelgrab.
Von dem Plateau bietet sich ein weitläufiger Ausblick auf die Ostsee.*

Vom Parkplatz geht es ca. 3 Km durch den Wald. Dem gut ausgeschilderten Weg folgend, finden wir mehrere Stationen,
an denen man interessante Dinge über die Natur oder über die Vergangenheit dieser Region erfährt.

Wir überwinden 112 Höhenmeter in dem wir Stufe für Stufe auf dieser nicht enden wollenden Treppe hinabsteigen.

Der Aufstieg steht uns natürlich wieder bevor und alle Treppen müssen wieder betreten werden ...

... wieder durch den Wald zurück zum Parkplatz. Hier bleiben und schlafen wir in dieser Nacht.


Dienstag, 14.o4.2oo9 - Kap Arkona - wir kommen!

Kap Arkona ist eine 45 m hohe aus Kreide und Geschiebemergel bestehende Steilküste im Norden der Insel Rügen, auf der Halbinsel Wittow.
Das Flächendenkmal Kap Arkona gehört neben dem Fischerdorf Vitt zur Gemeinde Putgarten und ist eines der beliebtesten Ausflugsziele auf
Rügen mit jährlich circa 800.000 Besuchern.
Am Kap befinden sich zwei Leuchttürme, ein Peilturm, zwei Militärbunker, die slawische Jaromarsburg und einige touristische Gebäude
(Restaurants, Kneipen, Souvenirläden). Aufgrund der geologischen Beschaffenheit und der Wettereinflüsse kommt es vorwiegend im Winter
immer wieder zu teilweise großen Abbrüchen am Kap.

Nach der Besichtigung des Leuchtturms sehen wir uns den "nördlichsten Punkt" der Insel an. Wieder sind es Treppen,
die wir steigen ...

Einige Meter westlich vom Kap Arkona befindet sich die Königstreppe, welche mit insgesamt 230 Stufen 42 m Steilküste überwindet.*

Kap Arkona wird oft als der „nördlichste Punkt Rügens“ bezeichnet, was jedoch nicht ganz stimmt. Ungefähr einen Kilometer weiter nordwestlich
befindet sich eine Stelle der Steilküste, Gellort genannt, die noch etwas weiter nördlich gelegen ist. Direkt am Fuße des Gellorts liegt der 165 t
schwere Findling Siebenschneiderstein, auf Plattdeutsch Söbenschniedersteen.*

Von hier, nach dem wir wieder die Stufen erklimmen, spazieren wir zum Fischerdorf Vitt.
Durch seine Lage in einer Uferschlucht an der Steilküste, Liete genannt, ist Vitt aus der Ferne nicht sichtbar.
Kommt man jedoch an den Rand der Schlucht, so erhält man einen Blick über die Schilfdächer des Dorfes.
Der Name Vitt leitet sich aus dem Wort Vitten ab, welche in mittelalterlicher Zeit Handels- und Anlandeplätze waren, in denen der gefangene
Fisch verarbeitet wurde. Der Name könnte sich aber auch von Vit, einem gebräuchlichen slawischen Namen (als Ortsgründer), oder witt für weiß ableiten.

Das Dorf ist überlaufen. Die Bilder sind der Versuch, möglichst wenig Gäste aufzunehmen und das Dorf zu fotografieren.
Wir holen uns ein Eis und suchen einen anderen Stellplatz für die Nacht. Nach einigen angefahrenen Plätzen stellen wir
fest, dass wir auf unserem ersten Camp gut gestanden haben. Schon stehen wir wieder an der Rezeption und bekommen
sogar unseren alten Platz wieder.


Mittwoch, 15.o4.

Nach dem Frühstück geht es heut zum Nordperd.

Die Gemeinde Göhren schließt den östlichsten Punkt Rügens ein: das Kap Nordperd. Es trennt den Nordstrand vom Südstrand. Der Nordstrand
ist der eigentliche Badestrand mit Kurpromenade. Zwischen der Göhrener Seebrücke und dem Nordperd liegt mit dem Buskam der größte bisher
in Norddeutschland gefundene Findling, der etwa einen Meter aus dem Meer ragt.*

... immer noch weht der kalte Wind ...
Der Weg zieht sich ganz schön hin. Es war ganz schön anstrengend für uns ungeübte Läufer.
Nach dem ausgiebigen Tages-Spaziergang haben wir uns ein kräftiges Abendbrot verdient!

Am nächsten Morgen fahren wir nach Hause.
Wir kommen gern wieder - es war schön hier!

 

 


 
   
       
* Zitat Wikipedia      
   

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