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Kerstin & Stefan

mit dem Wohnmobil in Deutschland

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Unser privater Reisebericht 2019

 

 
 

Oberwiesenthal


Freitag, 01.02.

Oberwiesenthal (seit 29. Mai 1935 Kurort Oberwiesenthal) am Fuß des Fichtelbergs ist mit 914 m ü. NN die höchstgelegene Stadt Deutschlands
und der Wintersportort im Erzgebirge, der die meisten Übernachtungen aufzuweisen hat. Die Stadt trägt den Titel staatlich anerkannter Luftkurort
.*

Am Freitag reisen wir in Brandenburg ab, es ist regnerisch und lediglich aus den Nachrichten wissen wir etwa
welches Wetter uns erwartet, wenn wir nach Oberwiesenthal kommen. In den letzten Tagen hat es geschneit.

   

... und wie es geschneit hat! Die Schneehöhe überrascht uns dann aber doch!

   

Wir bekommen einen Platz an der Halle zugewiesen. Es wird sich als einer der besten herausstellen, denn im
kommenden Schneetreiben stehen wir so, das sich keine Schneedecke auf dem Dach sammeln kann. Jetzt
stehen wir hier bei -3°C, grillen ein Steak und lassen es uns schmecken.


Samstag, 02.02.

Der Morgen ist herrlich und Oberwiesenthal ist wunderschön anzusehen im Schnee. Es sind um die 0°C und
es nieselt etwas. Zwischen den kleinen Regentropfen sind Schneeflocken - komisches Wetter ...

   

Beste Zeit mit den Skiern auf den Loipen zu laufen und den Winterwald zu genießen.

   

Die erste Tour geht - wie immer - zum Kreuzfelsen. Zum ersten Mal ist die Loipe nicht bis zum Felsen gespurt.
Es ist zu viel Schnee im Wald und er wird immer schwerer, denn der Regen nimmt zu.

   

Das Wetter ist unsicher. Regen und Schnee wechseln sich ab und so spazieren wir nach dem Mittag in den Ort.

   

Vom Skihang gehen wir in den Ort, haben im Kaffee König Kaffee und Kuchen, dann genießen wir die
Schneepracht in den Vorgärten und auf den Dächern. Die Straßen können noch geräumt werden.

   

   

Zum Abendbrot grillen wir heute Fisch. Es ist auch wieder etwas kälter geworden und der Regen hat aufgehört.

   


Sonntag, 03.02.

Schon in der Nacht ist es windig geworden und die Geräusche, die wir hören sind kein Regen ...

   

Der Wind, fast schon Sturm, sorgt für Schneeverwehungen vom Allerfeinsten. Vom Dach kommen die Schnee-
massen und verwehen über den Parkplatz. Überall verweht der Schnee ... und es schneit und schneit ...
Während des Frühstücks sehen wir fasziniert aus dem Fenster und sehen vorerst vom Skifahren ab und laufen.

   

   

Der Zug fährt auch bei hohem Schnee - wir hören ihn immer wieder pfeifen - leider sehen wir keinen fahren.

   

Durch den Schnee stapfen wir in Richtung der tschechischen Grenze, den Gehweg können wir nicht nutzen.
Durch 20 oder 30 cm Neuschnee können wir gar nicht richtig laufen!

   

   

   

Die Billig-Läden sind immer noch am Straßenrand und ebenfalls eingeschneit. Wir gehen daran vorbei und sind
auch schnell wieder in Deutschland. In Oberwiesenthal finden wir ein schönes Cafe und wärmen uns etwas auf.

   

Dann kommen wir zum Mobil zurück, das mittlerweile ordentlich eingeschneit ist ... aber innen schön warm!

   

Langsam gewöhnt man sich an permanenten Schneesturm und obwohl die Loipen zugeschneit sind und meist
bis zur Unkenntlichkeit verweht wurden, geht es noch einmal mit den Skiern los. ... und es macht Spaß!
Die Ruhe im Wald ist wunderschön und mich begeistert Schnee schon immer - es ist mein Element!

 

   

 

   

Gestern schon haben wir einen Tisch im Brauhaus bestellt. Dorthin sind wir nun unterwegs. Es ist ganz Ruhig
heute. Keine Apre Ski Party, kein Licht auf der Piste und keine Bar an der Piste ist offen ...

   

Nach dem Essen ist das Wetter unverändert - Schneesturm den ganzen Tag! Das Essen war gewohnt lecker
und so gehen wir zum Mobil zurück. Morgen wollen wir nach Hause ... sobald wir vom Stellplatz kommen ...

 



Montag, 04.02.

Was für ein Wetterwandel! In der Nacht verstummte das Sturmgeheul, das Mobil schüttelte sich nicht mehr
und als wir am Morgen aus dem Fenster sehen ist das schönste Winterwetter. Wir haben tatsächlich einen
guten Platz bekommen. Die Nachbarmobile haben deutlich mehr Schnee auf dem Dach ...

   

Da die normale Einfahrt zugeparkt ist, müssen wir das Gelände über die Nebeneinfahrt verlassen. Mal sehen,
wie der Zustand ist.

   

Allerdings ist das Kabel in den letzten Tagen eingeschneit und mitsamt des Stromkastens nur noch am hohen
Holzpfahl zu orten. Es hilft nur die Schippe und beherztes schaufeln ...

   

Dann geht es aber los. Wir starten und fahren nach Hause.

  

Die Straßen sind zum größten Teil geräumt, auf jeden Fall sind sie mit entsprechenden Reifen gut zu befahren.

   

   

   

Manchmal wird es eng, denn die Straßen sind nicht in voller Breite geräumt. Doch mit Geduld und ausgeglichener
Fahrweise sind solche kleinen Problemchen leicht zu bewältigen. Bis Chemnitz ist noch Schnee, dann ändert sich
die Umwelt. In Leipzig ist es nur noch kalt und je näher wir nach Brandenburg kommen - je wärmer wird es.

Wir kommen gut zu Hause an und freuen uns schon auf die nächste Tour.
 



 


 

 
   
   

 

 
* Zitat Wikipedia      
   

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